Allgemeine Geschäftsbedingungen

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  1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im folgenden «AGB» genannt) gelten für sämtliche Dienstleistungsangebote von Online Services Rieder (im folgenden «Firma» genannt) und für die Zusammenarbeit mit sämtlichen Kunden.

  1. Angebot

Das Angebot von Online Services Rieder umfasst das Online Marketing. Das detaillierte Angebot ist auf der Webseite der Firma einsehbar. Die Firma behält es sich ausdrücklich vor, das Angebot jeder-zeit anzupassen. Betrifft dies den Kunden, so wird dieser rechtzeitig darüber informiert.

  1. Vertragsabschluss, -dauer und -rücktritt

Der Vertrag kommt mit der Annahme der Offerte der Firma durch den Kunden zustande. Mit der Akzeptanz der Offerte stimmt der Kunde gleichzeitig diesen AGB zu. Ausserdem kommt der Vertrag zustande, wenn der Kunde Dienstleistungen der Firma in Anspruch nimmt, auch ohne ein vorhergehendes Angebot. Der Vertrag wird, sofern keine andere Regelung getroffen wurde, auf unbestimmte Zeit abgeschlossen. Beide Parteien habe jeder-zeit das Recht, vom Vertrag zurück zu treten. Die bereits getätigten Aufwendungen sind der Firma vollumfänglich zu entgelten.

  1. Preise und Zahlungsbedingungen

Grundsätzlich verstehen sich alle Preise, sofern in der Offerte nicht anders vereinbart, in Schweizer Franken zuzüglich 8% Mehrwertsteuer. Die Firma behält sich das Recht vor, die geltenden Preise anzupassen. Falls der Kunde davon betroffen ist, wird dieser durch die Firma informiert.

Sofern in der Offerte nicht anders vereinbart ist der Kunde verpflichtet, den in Rechnung gestellten Betrag innert 30 Tagen zu bezahlen. Bei der Erstellung von Webseiten und Onlineshops wird normalerweise eine Akontozahlung von 50% des Totalbetrages verlangt. Diese wird bei Annahme der Offerte fällig. Die restlichen 50% sind innert 30 Tagen nach der Live-Schaltung des Projekts zu bezahlen.

Nach Ablauf der Zahlungsfrist gerät der Kunde sofort in Verzug. Ab dem Zeitpunkt des Verzugs kann die Firma bis zu CHF 25.- Mahngebühren so-wie einen Verzugszins von 5% erheben. Der Firma steht das Recht zu, bei Zahlungsverzug die Erbringung der Dienstleistung zu verweigern, bis die Zahlung erbracht wurde.

Zusatzarbeiten, welche in der Offerte nicht berück-sichtig wurden, können von der Firma abgelehnt oder dem Kunden im Zeitaufwand gemäss den aktuellen Preisen in Rechnung gestellt werden.

  1. Hosting (Server, CMS, Updates, Mail)

Bei der Erstellung oder Übernahme von Webseiten und Onlineshops erstellt die Firma, sofern nicht anders vereinbart, einen neuen Account für den Kunden auf dem Server. Falls vom Kunden explizit gewünscht, kann dieser einen Zugang zur Serveradministration erhalten. Ist dies der Fall, kann die Firma jedoch keinerlei Verantwortung für die Konfiguration übernehmen, da sie nicht mehr alleinig Zugriff hat. Der E-Mail Service ist in diesem Account inbegriffen. Eine Installation auf dem Server Dritter ist im Grundpreis nicht enthalten, da diese die nötigen Voraussetzungen nicht zwangsläufig erfüllen.

Grundsätzlich gibt die Firma den Kunden keine Speicherplatzbegrenzung vor. Ist die Nutzung je-doch überdurchschnittlich hoch, behält sich die Firma das Recht vor, eine Begrenzung einzuführen oder die erhöhte Nutzung in Rechnung zu stellen.

Für die Inhalte auf Webseiten, Onlineshops oder in Mails ist der Kunde verantwortlich. Die Firma prüft die Inhalte nicht und kann daher auch keine Verantwortung dafür übernehmen. Bei widerrechtlichen oder anstössigen Inhalten behält es sich die Firma vor, die Seite zu sperren.

Der Kunde nimmt zur Kenntnis, dass die Firma den Server und die dazugehörigen Dienste nicht selbst betreibt, sondern diese von einem externen Dienstleister einmietet. Daher kann die Firma keinerlei Verantwortung für allfällige Unterbrüche, Störungen oder Updates übernehmen, da sie da-rauf nur begrenzten Einfluss hat. Damit es aber zu keinen Datenverlusten kommt, macht die Firma wie auch der externe Partner regelmässige Backups sämtlicher Daten.

Für die Instandhaltung der installierten CMS für die Webseiten und Onlineshop wird empfohlen, die angebotene jährliche Updatepauschale der Firma zu buchen. Damit installiert die Firma die von den CMS-Systemen veröffentlichten Updates regelmässig. Davon ausgenommen sind lediglich sogenannte «Major-Updates», welche von den Systemen alle paar Jahre getätigt werden. Diese können grundlegende Änderungen im Kern-System enthalten und ein Update sehr zeitaufwändig machen. Ist dies der Fall, spricht sich die Firma mit dem Kunden vorgängig ab, ob das gemacht werden soll und zu welchen Konditionen.

Der Kunde kann sich auch selbst um die Beschaffung eines Hostings und die Updates kümmern. Ist dies der Fall, übernimmt die Firma keinerlei Verantwortung und Pflichten über die Zuverlässigkeit, Backups, etc.

  1. Eigenentwickelte Module und Plugins

Die Firma vertreibt auch Module und Plugins. Dies sind Erweiterungen für bestehende Systeme wie zum Beispiel PrestaShop oder WordPress. Diese Erweiterungen werden von der Firma jeweils mit den Standardsystemen auf ihre Funktionalität getestet. Die Firma kann daher nicht gewährleisten, dass die Erweiterung mit jedem System funktioniert, speziell wenn an diesem Individualisierungen vorgenommen wurden. Wir empfehlen dem Kun-den ausserdem ausdrücklich, zur Sicherheit immer ein komplettes Backup des Shops oder der Webseite vor der Installation zu erstellen, damit dieses im Notfall wiederhergestellt werden kann.

Gibt es vom entsprechenden System unterschiedliche Systemversionen so gilt zu beachten, dass nicht gezwungenermassen jede Modulversion mit jeder Systemversion kompatibel ist. Gibt es grösser Up-dates am System, müssen allenfalls auch am Modul Anpassungen gemacht werden sowie ein Update installiert werden. Dieses muss der Kunde erneut kaufen. Sofern beim Kauf nicht explizit anders vereinbart, erhält der Kunden ab dem Kaufdatum für 1 Jahr kostenlose Updates zu dem Modul oder dem Plugin.

Sofern beim Kauf nicht explizit anders vereinbart, erhält der Kunden ab dem Kaufdatum für 3 Monate kostenlosen Support zu dem Modul oder dem Plugin. Der Support erfolgt ausschliesslich per E-Mail. Wird eine Shop Version von PrestaShop selbst nicht mehr betreut, bieten wir auch keine Updates und Support mehr an für die entsprechende Modulversion.

  1. Datenschutz und -sicherheit

Die Firma darf die im Rahmen des Vertragsabschlusses aufgenommenen Daten zur Erfüllung der Verpflichtungen aus dem Vertrag verwenden und verarbeiten. Die Firma ergreift die Massnahmen, welche zur Sicherung der Daten gemäss den gesetzlichen Vorschriften erforderlich sind. Der Kun-de spricht einer Speicherung der Daten durch die Firma ausdrücklich zu. Die zur Leistungserfüllung notwendigen Daten können auch an beauftragte Dienstleistungspartner weitergegeben werden.

  1. Hilfspersonen

Die Parteien haben das Recht, zur Erledigung ihrer vereinbarten Leistungen und Pflichten, Hilfspersonen beizuziehen. Dies können interne Mitarbeiter oder auch externe Partner sein. Die Parteien haben sicherzustellen, dass der Beizug der Hilfspersonen unter Einhaltung aller zwingenden gesetzlichen Bestimmungen erfolgt.

Der Kunde darf ohne schriftliche Zustimmung der Firma keine Mitarbeiter oder sonstige Hilfspersonen abwerben oder einstellen.

  1. Vertraulichkeit / Schweigepflicht

Alle Parteien inklusive deren Hilfspersonen verpflichten sich, sämtliche Informationen welche im Zusammenhang mit der Zusammenarbeit unterbreitet oder angeeignet wurden, vertraulich zu behandeln. Diese Pflicht bleibt auch nach Beendigung der Zusammenarbeit bestehen.

  1. Pflichten der Firma

Falls nicht anders vereinbart, erfüllt die Firma ihre Verpflichtung durch Erbringung der vereinbarten Dienstleistung. Werden keine weiteren Bestimmungen vereinbart gilt als Erfüllungsort der Sitz der Firma.

Die Firma erfüllt die Dienstleistung innert der mit dem Kunden abgesprochenen Frist. Kann die Firma nicht innert der vereinbarten Frist liefern, informiert sie den Kunden darüber um das weitere Vorgehen zu besprechen. Etwaige Schadenersatz-ansprüche aus der entstandenen Verzögerung können nicht geltend gemacht werden.

  1. Pflichten des Kunden

Der Kunde ist verpflichtet, sämtliche für die Erbringung der Dienstleistung nötigen Vorkehrungen und die Lieferung benötigter Unterlagen und Informationen innert nützlicher Frist vorzunehmen. Kommt der Kunde dem nicht nach, steht es der Firma frei, den Vertrag aufzulösen und bereits getätigte Arbeiten in Rechnung zu stellen.

  1. Haftung und Höhere Gewalt

Die Haftung für jegliche indirekte Schäden und Mangelfolgeschäden wird vollumfänglich ausgeschlossen. Die Haftung für direkte Schäden wird auf die Vertragssumme beschränkt. Diese Haftungsbeschränkung gilt nicht für direkte Schäden verursacht durch Grobfahrlässigkeit oder Absicht. Der Kunde ist verpflichtet, allfällige Schäden oder Mängel der Firma unverzüglich zu melden. Jegliche Haftung für Hilfspersonen wird vollumfänglich aus-geschlossen.

Wird die fristgerechte Erfüllung durch die Firma, deren Lieferanten oder beigezogenen Dritten in-folge höherer Gewalt unmöglich, so ist die Firma während der Dauer der höheren Gewalt sowie einer angemessenen Anlaufzeit nach deren Ende von der Erfüllung der betroffenen Pflichten befreit. Dauert die höhere Gewalt mehr als 30 Tage behält sich die Firma das Recht vor, vom Vertrag zurück zu treten. Die Firma hat dem Kunden bereits getätigte Zahlungen für noch nicht erbrachte Leistungen vollumfänglich zurück zu erstatten. Weitere An-sprüche, insbesondere Schadenersatzansprüche, sind ausgeschlossen.

  1. Änderungen

Der Firma steht es frei, diese AGB jederzeit zu ändern. Die neue Version tritt per sofort in Kraft nachdem diese auf der Webseite aufgeschaltet wurde. Für den Kunden gilt jedoch grundsätzlich diese Version, welche zum Zeitpunkt des Vertrags-abschlusses gültig war.

  1. Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieses Vertrags oder eine Beilage ungültig sein oder werden, so wird dadurch die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen nicht berührt. Die Vertragsparteien werden die unwirksame Bestimmung durch eine wirksame Bestimmung ersetzen, die dem gewollten wirtschaftlichen Zweck der ungültigen Bestimmung möglichst nahe-kommt. Dasselbe gilt auch für allfällige Vertragslücken

  1. Anwendbares Recht / Gerichtsstand

Diese AGB unterstehen schweizerischem Recht. Soweit keine zwingenden gesetzlichen Bestimmun-gen vorgehen, ist das Gericht am Sitz der Firma (momentan Winterthur) zuständig. Der Firma steht es frei, am Sitz des Beklagten eine Klage anzuheben.

 

Winterthur, 24. August 2017

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